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Leben und Arbeiten in der Côte d'Ivoire

Ronja Bohle

Ronja Bohle bei ihrer täglichen Arbeit, © AA

04.12.2017 - Artikel

Informationen über Betrügereien in der Côte d'Ivoire.

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Seit 25 Jahren macht die Betrugsmafia ihr Geld mit Appellen an die Gier. Dabei gibt es doch weit bessere Weg, Vorschicht und Verstand der potentiellen Opfer zu desaktivieren: Hormone zum Beispiel. In social Networks, warnt die Polizei, locken immer mehr Betrüger mit Liebe.

Vorauszahlungsbetrug in Nigeria oder in anderen Staaten Westafrikas, auch 419 ("four one niner") genannt, ist ein Betrugsversuch, der in großer Zahl per E-Mail, Fax oder Briefpost versandt wird und bei dem den Adressaten millionenschwere Provisionen in Aussicht gestellt werden. Dafür sollen die Adressaten helfen, Unternehmensgewinne, Erbschaften o.ä. aus Nigeria auf Auslandskonten zu transferieren. Die Bezeichnung "419" leitet sich aus Paragraf 419 des nigerianischen Strafgesetzbuches ab, der sich mit dieser Straftat vor Erlass der Vorauszahlungsverordnung Nr. 13 im Jahre 1995 befasste.