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Deutsch-Französischer Preis für Menschenrechte 2018

Frau Aminata Traoré (Côte d’Ivoire)

Frau Aminata Traoré (Côte d’Ivoire), © Macline Hien

27.11.2018 - Artikel

Außenminister Heiko Maas und Frankreichs Außenminister Jean-Yves Le Drian haben am 21. November die Preisträgerinnen und Preisträger des Deutsch-Französischen Preises für Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit 2018 bekannt gegeben.

Außenminister Heiko Maas und Frankreichs Außenminister Jean-Yves Le Drian haben am 21. November die Preisträgerinnen und Preisträger des Deutsch-Französischen Preises für Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit 2018 bekannt gegeben:

Im Jahr des 70-jährigen Bestehens der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte ehren Deutschland und Frankreich 15 Preisträgerinnen und Preisträger, die mutig für die Wahrung der Menschenrechte eintreten.

Sie stehen stellvertretend auch für die vielen anderen Menschenrechtsverteidigerinnen und Menschenrechtsverteidiger, die bei ihrem Einsatz für die Menschenrechte unerkannt bleiben und beim Kampf für Gerechtigkeit oftmals großes Unrecht erleiden. Ihnen allen gilt unser Dank, unsere Anerkennung und Respekt dafür, dass aus den Worten der Erklärung Taten werden.

Deutschland und Frankreich vergeben 2018 zum dritten Mal anlässlich des Tages der Menschenrechte (10. Dezember) den Deutsch-Französischen Preis für Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit. Ziel des Preises ist es, weltweit Persönlichkeiten zu würdigen und zu unterstützen, die sich in ihrem Heimatland, in anderen Ländern und auf internationaler Ebene um den Schutz und die Förderung der Menschenrechte verdient gemacht oder Initiativen zur Förderung von Rechtsstaatlichkeit ins Leben gerufen haben. Mit dem Preis setzen Deutschland und Frankreich ein deutliches Signal für ihr Engagement und ihre gemeinsame Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Menschenrechte.

Aminata Traoré  ist eine der Preisträgerinnen des Deutsch-Französischen Preises für Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit 2018.

Aminata Traoré ist eine junge Ivorerin, die besser unter dem Pseudonym „Hamitraoré“ bekannt ist. Nach einem Studium der modernen Literaturwissenschaften, wandte sie sich dem humanitären Bereich zu, um ihren Beitrag im Kampf gegen geschlechterbasierte Gewalt, insbesondere gegen weibliche Genitalverstümmelung, welche sie selbst erlitten hat, zu leisten.  Sowohl als Schriftstellerin als auch als  Rednerin setzt sich Hamitraoré mit ihrer im Jahre 2012 gegründeten Stiftung „Gnitresor“  in Schulen mit ihren Büchern gegen geschlechterbasierte Gewalt ein.

Das Programmheft

 

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