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Côte d'Ivoire: Außenpolitik

28.06.2019 - Artikel

Seit seinem Amtsantritt im Mai 2011 hat Präsident Ouattara zahlreiche Auslandsreisen in der Region sowie nach Europa und Nordamerika unternommen, um Côte d’Ivoire von dem seit 1999 erlittenen Ansehensverlust zu befreien. Mit der Ausrichtung des Frankophonie-Gipfels (Juli 2017) und des 5. Gipfels der Staats- und Regierungschefs der Afrikanischen Union und der Europäischen Union (November 2017) in Abidjan sowie der Übernahme eines nichtständigen Sitzes im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen für die Jahre 2018 und 2019 hat das Land seine internationale Stellung gefestigt.

Der vormalige ivorische Industrieminister Jean-Claude Brou ist seit März 2018 Vorsitzender der Kommission der westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS). Côte d’Ivoire ist außerdem (gemeinsam mit Guinea, Liberia und Sierra Leone) aktives Mitglied der Mano River Union und unterhält gute Beziehungen zu allen seinen Nachbarstaaten.

Die EU ist politisch und wirtschaftlich ein angesehener Partner von Côte d’Ivoire. Umfassende politische und wirtschaftliche Beziehungen unterhält Côte d’Ivoire zur ehemaligen Kolonialmacht Frankreich, die ein Truppenkontingent in Abidjan unterhält. China verstärkt seine Position insbesondere beim Ausbau der ivorischen Infrastruktur.

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