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Betrug durch Internetbekanntschaften

Internetbetrug

Internetbetrug, © Colorbox

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Es erreichen die Botschaft zahlreiche Nachfragen von Deutschen, die offensichtlich Opfer von Internetbetrug geworden sind. Betrüger gehen dabei meist sehr geschickt vor.


Wenn Sie von einer (nicht unbedingt ivorischen) Internetbekanntschaft oder einem Geschäftspartner darum gebeten werden, Geld zu überweisen, lesen Sie folgende Hinweise, um zu sehen, ob es sich um einen Betrug handeln könnte.

Es kamen vor allem folgende Betrugsmaschen vor:

  • Eine Internetbekanntschaft (häufig Franzose oder Belgier, zumeist gerade auf dem Weg nach Deutschland oder Europa) wird verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert, der deutsche Bekannte soll die Krankenhauskosten übernehmen.
  • Eine Internetbekanntschaft möchte nach Deutschland einreisen und bittet um finanzielle Hilfe für Pass, Visum und Flugticket.
  • Eine Internetbekanntschaft wird kurz vor Ausreise am Flughafen verhaftet, z.B. weil sie Elfenbein, Masken oder sonstige Kunstgegenstände in ihrem Gepäck hatte. Nun soll eine Kaution zur Freilassung gezahlt werden.
  • Bevor eine Überweisung, meist von Spenden, Gewinnen oder Erbschaften, nach Deutschland getätigt werden kann, wird der Empfänger des Geldes aufgefordert Bankgebühren bzw. Steuern zu zahlen.

Es können auch immer neue Betrugsmaschen auftauchen. Daher ist diese Aufzählung nicht abschließend. Die Botschaft rät zu besonderer Vorsicht.

Bei den Betrügern handelt es sich häufig um Personen aus Westafrika (oft aus Ghana oder Nigeria, da man dort Englisch spricht), die sich unter Nutzung von im Internet gestohlenen Fotos als Europäer, US-Amerikaner oder Australier ausgeben.


Sollten Sie Schaden erlitten haben, empfehlen wir Ihnen, sich bei Ihrer örtlichen Polizei zu melden. Auch die Informationen der polizeilichen Kriminalprävention könnten Ihnen behilflich sein:

https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/scamming/


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